Batterien

Wer seine Batterie nicht hegt und pflegt, der geht.

Gerade in den kalten Wintermonaten sind unsere Pannenhelfer des Öftern für Starthilfe unterwegs. Denn im Winter mit der kalten Witterung ist die Batterie extremer Belastung ausgesetzt und muss leistungsfähig sein.

Um eine Batteriepanne zu vermeiden, gilt es diese regelmässig zu überprüfen. Dabei werden unter anderem die Spannung und Kapazität kontrolliert. Ein Richtwert ist hierbei 12 V und mindestens 60% der Batteriekapazität.

Kurzstrecken belasten die Batterie besonders stark, denn die Batterie kann die beim Start verbrauchte Energie nicht vollständig regenerieren. Deshalb sind Langzeitfahrten für die Erhaltung einer langen Lebenszeit förderlich. Im Durchschnitt beträgt die Lebenszeit einer Batterie vier bis fünf Jahre.

Beim Kauf der Batterie gibt es diverse Unterschiede. Der wohl Bekannteste ist die Bleibatterie zu der Start und Stopp Batterie, sprich Kalzium, AGM (Absorbent Glass Mat), EFB/AFB (Enhanced Flooded Battery / Advanced flooded Battery), Blei-Gel und Lightium Ionen. Die meist Verbauten sind jedoch die AGM und EFB Batterien.

Ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Batterie sind zudem die Amperestunden. Diese unterscheiden sich je nach Fahrzeugtyp. Doch wie erkenne ich, welche ich für mein Fahrzeug benötige? Auf der alten Batterie sind die jeweiligen Angaben zu finden. Die Amperestunden, kurz Ah, sagen die Kapazität aus. Eine Batterie, die als Beispiel 10 Stunden lang 5 Ampere liefert, hat eine Ladekapazität von 50 Ah (10h x 5A = 50 Ah).

Auch die Spannung in Volt muss dieselbe sein wie bei der vorgängigen Batterie. In der Regel sind es 12 V Batterien.

Der Kälteprüfstrom ist die Stromstärke, die eine vollgeladene Starterbatterie bei – 18° Celsius für eine Dauer von 10 Sekunden abgeben muss. Dabei darf die Spannung, welche in den meisten Fällen wie oben erwähnt 12 V beträgt, nicht unter 7.5 Volt fallen. Angenommen auf der Batterie ist der Wert 450 A angegeben, so muss eine gut erhaltene Batterie demnach im Stande sein, während 10 Sekunden die angegeben 450 Ampere zu liefern.

Nach dem Wechsel der Batterie gibt es einiges zu beachten. Bei neueren Fahrzeugen gilt es das Batteriemanagement zu programmieren. Der Arbeitsschritt ist erforderlich, damit das Start/Stoppsystem richtig funktioniert. Unter anderem gibt das Management die nötigen Informationen zu dem effizienten und umweltschonenden Laden an den Alternator weiter. Als Folge des nicht Programmieren können Spannungsschwankungen auftreten oder die Batterie kann unter Umständen durch Überladen erheblichen Schaden nehmen.

Falls die Batterie Sie trotzdem einmal im Stich lassen sollte, beachten Sie bitte vor einem allfälligen selbstständigen Überbrücken oder Aufladen, dass nicht jeder Batterietyp dafür geeignet ist. Lithium-Ionen-Batterien dürfen unter keinen Umständen geladen oder überbrückt werden, ausser mit dem dafür vorgesehenen Equipment, da ansonsten akute Brandgefahr besteht.

Bei Unsicherheit oder nicht vorhandener Ausrüstung sind unsere Pannenhelfer gerne unmittelbar zur Stelle.